WIDEX-BLOG

Wie werden Hörsysteme getestet?

Widex ist der einzige Hersteller weltweit, der jedes gefertigte Hörsystem intensiv testet, bevor es in den Handel kommt. Der Test erfolgt mehrfach und auf unterschiedliche Weise.

Ein Hörsystem besteht aus vielen einzelnen Komponenten. Die Widex-Qualitätsabteilung garantiert, dass jedes dieser winzigen Teile optimal funktioniert.

Drei Basis-Tests
Sicht- und Funktions-Test: stellt sicher, dass das Gerät perfekt aussieht und die äußeren Tasten ordnungsgemäß arbeiten.
Funktionstest-Test: gewährleistet die ordnungsgemäße Funktion der elektronischen Bauteile. Dient als Voraussetzung, um das Hörsystem an die individuellen Bedürfnisse des Benutzers anzupassen.
Hör- und Klang-Test: Widex verfügt über ein spezielles Team aus zwölf Personen, die ein besonders geschultes und scharfes Gehör haben. „Wir nennen sie die ,goldenen Ohren‘“, sagt Steen Jacobsen von der Qualitätsabteilung. Diese Mitarbeiter prüfen die Hörsysteme auf den besten und natürlichsten Klang.

 

Drei Zusatz-Tests
Mit den drei Basis-Tests ist es aber noch nicht getan. „Damit unsere Kunden auch wirklich zufrieden sind, führen wir noch weitere, zum Teil ungewöhnliche Prüfungen durch“, erzählt Steen Jacobsen. „Damit wollen wir Störungen im Alltag ausschließen.“

Schweiß-Test: Im Labor wird das Hörsystem tagelang Einwirkungen von künstlichem, schwefelhaltigem Schweiß und Hitze ausgesetzt. Schließlich soll das Gerät möglichst lange funktionieren.
Sonnencreme-Test: „Wir haben herausgefunden, dass der hohe Ölgehalt von Sonnencreme den Kunststoff zerstören kann“, erklärt Steen Jacobsen. „Das geht natürlich nicht.“ Daher gibt es nun einen weiteren Test. Dabei wird geprüft, ob das Hörsystem resistent gegenüber Sonnencreme und Chemikalien ist.
Haltbarkeits-Test: Im Durchschnitt wird ein Hörsystem sechs Jahre genutzt. So lange müssen selbstverständlich auch alle Komponenten halten. „Um dies zu gewährleisten, wird der Knopf für die Lautstärkeregelung 40.000-mal maschinell betätigt“, sagt Steen Jacobsen. „Außerdem simulieren wir den Fall des Geräts aus einer Höhe von eineinhalb Metern.“