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Reden Männer und Frauen aneinander vorbei?

Sie wünscht sich ein romantisches Candle-Light-Dinner, er bringt Pizza und Blumen von der Tankstelle mit: Der bevorstehende Valentinstag konfrontiert viele Paare wieder mit emotionalen Missverständnissen. Ich habe mich daher gefragt: Nehmen Männer und Frauen ihre Umwelt eigentlich unterschiedlich wahr? Dabei habe ich Spannendes entdeckt ...

Was Männer und Frauen voneinander unterscheidet, füllt täglich die Klatschspalten – und unseren Alltag. Dass es den kleinen Unterschied etwa beim Sehen gibt, wissen wir Frauen nur zu gut – auch wenn noch keiner gezählt hat, wie viele unserer neuen „Wahnsinnsfrisuren“ im Laufe einer Ehe vom Mann an unserer Seite einfach übersehen werden. 

Frauen hören tatsächlich anders als Männer

Der Frage, ob Mann und Frau auch unterschiedlich hören, hat sich die Forschung schon häufiger gewidmet. Entsprechend gespannt habe ich mir die Ergebnisse angeschaut. Und siehe da, Untersuchungen bestätigen: Männer hören anders als Frauen. So bleibt unser Hörvermögen zwischen 30 und 50 deutlich länger fit als das der Männer, da weibliche Hormone offensichtlich eine Art Schutzeffekt bieten.  Dafür sollen Männer wiederum auf Partys besser hören, da sie eher als Frauen in der Lage sind, relevante Geräusche in lauten Umgebungen herauszufiltern.  Aber es kommt noch besser: Es scheint sogar triftige Gründe dafür zu geben, warum Männer ihre Frauen manchmal nicht verstehen. Laut einer britischen Studie hat das männliche Gehirn nämlich insbesondere beim Verstehen weiblicher Stimmen Probleme, da wir offensichtlich aus anatomischen Gründen mit komplexeren Frequenzen kommunizieren, was das männliche Gehirn im Gespräch mit einer Frau schneller ermüden lässt. Steile These, aber vielleicht ist da ja was dran. Ich selbst jedenfalls weiß ganz genau, wie anstrengend es ist, jemandem zuzuhören, den ich nicht so gut verstehe – dazu brauche ich nämlich nur mein Hörsystem herauszunehmen …   

Mein Mann braucht noch keins, aber trotzdem habe ich festgestellt, dass manches besser „ankommt“, wenn ich es zusätzlich sichtbar mache. So bin ich in letzter Zeit dazu übergegangen, einiges schriftlich zu fixieren. Das ist wirklich sinnvoll – und es klappt: Kleine Post-its am Kühlschrank wie „Tischreservierung für den 14. Februar bitte nicht vergessen“ funktionieren bestens!