Hörminderung

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Arten der Hörminderung

Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland hören schlecht. Woher kommt das? Die Ursachen sind vielfältig. Zu den häufigsten Formen der Schwerhörigkeit zählen die Alters- und die Lärmschwerhörigkeit. Schlechtes Hören wird häufig als Alterserscheinung abgetan. Fakt ist jedoch: Immer mehr junge Menschen sind von Hörproblemen betroffen. Unser Gehör ist einer permanenten Beschallung ausgesetzt – ob durch Lärm im Straßenverkehr, im Büro oder durch laute Musik. Hörschwächen sind daher in allen Altersklassen zu finden.


Was sind häufige Ursachen einer Hörminderung?

Ein Hörverlust lässt sich in zwei Kategorien einteilen: Schallleitungs-Schwerhörigkeit und Schallempfindungs-Schwerhörigkeit. Liegt die Ursache im Gehörgang oder Mittelohr, handelt es sich um eine Schallleitungs-Schwerhörigkeit. Ist jedoch die Funktion der Hörsinneszellen im Innenohr betroffen, ist von einer Schallempfindungs-Schwerhörigkeit die Rede.

Shallleitungs-Schwerhörigkeit: Bei einer Schallleitungs-Schwerhörigkeit ist die Übertragung des Schalls zum Innenohr behindert. Dies kann z. B. durch Verwachsungen im Gehörgang oder andere Erkrankungen verursacht werden. Mögliche Auslöser für eine Schallleitungs-Schwerhörigkeit sind u. a. Mittelohrentzündung, Bruch der Gehörknöchelchen-Kette, Loch im Trommelfell, Missbildung des Außenohrs oder auch Otosklerose (Ablagerungen an der Gehörknöchelchen-Kette).


Schallempfindungs-Schwerhörigkeit: Eine Hauptform der Schallempfindungs-Schwerhörigkeit ist die altersbedingte Hörminderung. Die Funktion der Haarsinneszellen kann sich mit zunehmendem Alter verschlechtern. Dadurch kommt es zu Hörminderungen, die bereits ab dem 50. Lebensjahr auftreten können. Schlechtes Hören heißt zumeist schlechtes Verstehen. Man hört noch vieles, aber das Zuhören wird anstrengend und Verständnisprobleme führen zu Verunsicherung. Zu einer weiteren  Ursache einer Schallempfindungs-Schwerhörigkeit zählt die Beeinträchtigung durch Lärm. Die Lärmbelastung im Alltag nimmt stark zu und ist in Deutschland eine der häufigsten Berufskrankheiten. 
 

Wann sollte man spätestens zu einem Hörgeräte-Akustiker
oder HNO-Arzt gehen?

Viele Menschen behelfen sich lange Zeit und greifen erst sehr spät zu einem Hörsystem. Zu früh gibt es nicht, zu spät schon. Hörminderungen stellen sich schleichend ein und man gewöhnt sich daran, bestimmte Dinge nicht mehr zu hören, wie das Vogelzwitschern in der Natur. Viele Betroffene finden sich damit ab, z. B. Unterhaltungen in einer Geräuschkulisse nicht mehr richtig folgen zu können.  Dies hat zur Folge, dass sich die nicht mehr genutzten Nervenbahnen für die Hörwahrnehmung im Gehirn zurückentwickeln. Je länger man wartet, desto mehr muss das Hören erst wieder gelernt werden.

Hörsysteme gleichen Hörminderungen effektiv und unauffällig aus! 

Die meisten Hörminderungen können mit modernen Hörsystemen hervorragend ausgeglichen werden. Wer sich mit einem Hörsystem versorgen lässt, stellt meist schnell fest, dass vieles wieder möglich ist: an Gesprächen mit der Familie, den Freunden und Kollegen teilzunehmen, auch im Alltag spürt man neuen Schwung.

Viele Hörgeräte-Träger stellen fest, dass sie sich weniger müde, angestrengt und isoliert fühlen – ihre Lebensqualität ist dadurch enorm gestiegen! „Das hätte ich schon viel früher machen sollen“, bestätigen zufriedene Hörsystem-Träger.

Die intensive Weiterentwicklung der Hörsysteme hat daran einen wichtigen Anteil: Heute stehen verschiedene Modelle für fast alle Arten von Hörminderungen zur Verfügung. Innovative Hörsysteme sind so leistungsfähig wie nie zuvor. Auch das Design von Hörsystemen ist heute nicht mehr mit Modellen aus früheren Zeiten zu vergleichen. Die innovativen Hörsysteme von Widex sind kleine High-Tech-Wunderwerke im schicken Design. Sie hören alles - und Sie sehen, dass Sie nichts sehen!