Pressemeldungen

02.05.2013

Tinnitus - Zahlen & Fakten

Verbreitung von Tinnitus in Deutschland

 Etwa 3 Mio. Deutsche leiden an chronischen Ohrgeräuschen, sogenanntem Tinnitus.
•  Jährlich kommen ca. 340.000 Betroffene mit chronischem Tinnitus dazu.
 1,5 Mio. beeinträchtigt der Tinnitus mittelschwer bis zur Unerträglichkeit. 
 10-15 % der Betroffenen suchen aufgrund der Beeinträchtigung medizinische Hilfe.
 60 % der Betroffenen bezeichnen die ärztliche Hilfe als wenig hilfreich bis unzureichend.

• 80 % der Menschen mit Tinnitus haben einen nachweisbaren Hörverlust, meist ohne es zu wissen. [Quelle: Delb, W./Wallhäusser-Franke, E., 2011]

• Besonders betroffen ist die Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen und der 75- bis 84-Jährigen (mit jeweils 27 %), gefolgt von der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen (21 %). Tinnitus kann in jedem Alter auftreten, die Häufigkeit steigt jedoch mit zunehmendem Alter. [Quelle: Kochkin et al, 2011]


Arten von Tinnitus

• Der Tinnitus macht sich in verschiedener Form bemerkbar, er kann: klingeln, zischen,

dröhnen, pfeifen, sausen, pulsieren, piepsen, sägen oder rauschen.

• Der Tinnitus tritt dauerhaft oder zeitweise auf. 

 Er wird in unterschiedlicher Lautstärke wahrgenommen.

Ursachen von Tinnitus

• Zahlreiche Ursachen können zu Tinnitus führen, dazu zählen: Hörverlust, Lärmschäden,

Hörsturz, die Ohrenerkrankung Morbus Menière, Störungen im Kiefergelenk oder Na-ckenbereich, organische Erkrankungen ohne auditorische Beteiligung, Stress kann auslö-sende und verstärkende Ursache sein.


Individuelle Folgen von Tinnitus

 Der Tinnitus erhöht den Stresspegel der Betroffenen: 
- Er bekommt verstärkt Aufmerksamkeit. 
- Das Entspannen fällt schwer. 
- Die Auslösung negativer Emotionen ist möglich. 

 Studie von Kochkin et al. (2011) mit 3.473 Personen mit Tinnitus ergab: 
- Eingeschränktes Sprachverstehen (39 %) 
- Konzentrationsprobleme (26 %) 
- Schlafprobleme (20 %)


Behandlung von Tinnitus

• Ein chronischer Tinnitus ist bis dato nicht heilbar. 

• Ziel einer Behandlung von chronischem Tinnitus ist, die daraus resultierenden individuellen Folgen zu mildern und das Ohrgeräusch als weniger belastend wahrzunehmen.

• Dazu wird die Hörumgebung der Betroffenen gezielt mit Schall angereichert (z.B. über ein Rauschen, Naturgeräusche oder Musik).

• Wird die Schallanreicherung klassisch über das tägliche Tragen eines Rauschsystems

(Tinnitus Noiser) durchgeführt, können die Beschwerden von Tinnitus innerhalb von ca. zwei Jahren reduziert werden.

• Studien belegen, dass der Erfolg einer Behandlung am größten ist, wenn neben einer

Schallanreicherung auch dem physiologischen Stress begegnet wird (z.B. über autogenes Training, progressive Muskelrelaxation, Yoga oder Hören von Entspannungsmusik).

• Liegt begleitend eine Hörminderung vor, ist eine Hörgeräteversorgung ein notwendiger

Bestandteil der Behandlung von Tinnitus. Häufig wird dieser Aspekt übersehen.

 Mögliche Gründe dieser Unterversorgung mit Hörsystemen können sein:
- Tinnitus wird als alleinige Ursache für Schwierigkeiten beim Hören wahrgenommen.
- Fehlendes Wissen, dass sich Hörsysteme positiv auf die Symptome des Tinnitus auswirken können.
- Falsche Vorstellungen hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Design moderner Hörsysteme.


• Eine Studie mit 4.705 Mitgliedern der deutschen Tinnitus-Liga ergab, dass die verschie

denen Therapieansätze jeweils einigen Menschen helfen, jedoch keiner der bisherigen Ansätze eine umfassende Wirkung erzielen kann (siehe Grafik): 


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Neue Hilfe bei Tinnitus in Studien belegt: Widex ZEN Technology


• Widex entwickelte auf wissenschaftlicher Erkenntnis ein Tinnitussystem mit wohltuenden ZEN-Klängen, die sowohl zur Schallanreicherung als auch zur Reduzierung von physiologischem Stress täglich eingesetzt werden können.

• Studien zeigen, dass nach nur sechs Monaten täglichen Tragens der Widex ZEN-Klänge die 

Beschwerden des Tinnitus gemildert und die Ohrgeräusche als weniger belastend wahrgenommen werden.

• Durch die Nutzung der entspannenden ZEN-Klänge kann das Behandlungsziel für viele

Menschen mit Tinnitus deutlich früher erreicht werden.

• Kuk et al. untersuchten in einer Studie die Eignung der ZEN-Klänge für den Einsatz bei

Tinnituspatienten (vgl. Kuk/Peeters, 2010). 43 Umfragen von 17 HNO-Ärzten mit lang-jähriger Erfahrung mit Tinnitusbehandlung zeigten, dass die Mehrheit der Testpersonen eine Linderung des Tinnitusstörfaktors angab.

• Eine weitere Untersuchung von Herzfeld und Kuk bestätigte, dass die ZEN-Programme ein

effektives Klangtherapie-Instrument bei Tinnitus darstellen (vgl. Herzfeld/Kuk, 2011).

• Die entwickelten ZEN-Klänge des Widex Forschungslabors basieren auf Fraktaltechnologie.

Fraktale sind geometrische Formen, die sich ähneln, aber nie identisch sind, vergleichbar mit Schneeflocken und Gewitterblitzen in der Natur. 

• Die ZEN-Klänge werden von einer hochentwickelten InterEar-Chiptechnologie fortlaufend

neu komponiert und mit einem angenehmen Stereoeffekt direkt am Ohr wiedergegeben.

• Die von Widex entwickelten ZEN-Klänge werden in den Hörsystemen der Produktfamilien Widex Unique, Daily und Super eingesetzt. 



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